Der Verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Detlef Gürth (Foto), hat eine langfristige Perspektive der Harzer Schmalspurbahnen als notwendiges Ziel des Landes bezeichnet. Dazu gehöre auch der Dampfbetrieb auf dem Streckennetz.
„Die Harzer Schmalspurbahnen sind mehr als ein ÖPNV-Anbieter. Sie sind ein einzigartiges Kulturgut. Dieses gilt es, für künftige Generationen zu sichern. Die Dampfloks bei der HSB sind einmalige technische Denkmale von herausragender geschichtlicher Bedeutung, genauso wie der Magdeburger Dom, das Wörlitzer Gartenreich oder das Bauhaus.
Seit mehr als 130 Jahren fahren dampfbespannte Züge durch den Harz. Die Dampflok im Regelbetrieb ist ein ikonisches Bild und die Harzer Schmalspurbahnen eines der letzten funktionsfähigen Dampfbahnnetze der Welt. Hier geht es um weit mehr als um Nostalgie. Es gibt wirtschaftliche, kulturelle und identitätsstiftende Gründe, den Dampfbetrieb der HSB in der Harzregion zu erhalten.“, betonte Gürth.
Mit Blick auf Modernisierungen in die Infrastruktur und bei Fahrzeugen erklärte Gürth:
„Die Herausforderung ist, wirtschaftlicher zu werden, ohne das Bild der weltgrößten Schmalspurbahn mit regelmäßigen Dampflokbetrieb zu zerstören. Geprüft wird, wo der Weiterbetrieb historischer Technik wirtschaftlich darstellbar und gegebenenfalls sogar nachhaltiger und wo die Umstellung auf neue Systeme und Technik geboten ist. Modernisieren, effizienter werden und Tradition bewahren gehören zusammen. “
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Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt am 09. Oktober 2025
Foto: Detlef Gürth (c) Rayk Weber
