Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen in Sachsen-Anhalt im Mai 2024 um 3,2 % zum Vorjahresmonat auf einen Indexstand von 134,0 (Basis: 2021 = 100), wie das Statistische Landesamt mitteilt.
Im Vergleich zum Februar 2024 verteuerte sich der Bau von Wohngebäuden um 1,0 %.
Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich die Preise im Mai 2024 um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Februar 2024 gab es einen Anstieg um 1,2 % auf einen Indexstand von 130,4. Entwässerungsarbeiten verzeichneten mit 9,8 % die höchste Steigerung zum Mai 2023. Weitere Preistreiber waren Abdichtungsarbeiten (+5,9 %) und Erdarbeiten (+5,5 %). Rückläufig dagegen waren Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (-4,2 %), Betonarbeiten (-2,2 %) sowie Stahlbauarbeiten (-2,0 %) im Jahresvergleich.
Ausbauarbeiten an Wohngebäuden waren im Jahresvergleich um 4,5 % teurer. Zum Februar 2024 gab es einen minimalen Anstieg um 0,9 % auf einen Indexstand von 136,9. Wie im Vorquartal wurde dies vor allem durch Raumlufttechnische Anlagen (+12,1 %) beeinflusst, welche einen Indexstand von 180,5 erreichten. Auch für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden stiegen die Preise um 9,4 % zum Mai 2023. Die Preise von Beschlagarbeiten stagnierten zum Vorjahr (+0,0 %), während es bei Tischlerarbeiten einen Preisrückgang (-0,3 %) zum Vorjahr gab.
Ortskanäle erreichten mit 142,1 den höchsten Indexstand, dies entsprach einer Steigerung um 9,5 % zum Mai 2023. Maßgebend waren hier Verbauarbeiten (+13,4 %) und Verkehrswegebau, Oberbauschichten ohne Bindemittel (+13,2 %).
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt am 05. Juli 2024
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