Magdeburg. âEine deutlich stĂ€rkere strategische Lenkung und mehr Anreizeâ hat der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Marco Tullner (Foto), mit Blick auf auslĂ€ndische Studierende gefordert. Angesichts des demografischen Wandels und eines wachsenden FachkrĂ€ftemangels im Land, seien Ănderungen der Bedingungen fĂŒr Studierende aus Nicht-EU-LĂ€ndern dringend notwendig.
âWir begrĂŒĂen, dass Sachsen-Anhalt als Wissenschaftsstandort international attraktiv ist. Wer hier kostenfrei studiert, muss aber auch bereit sein, dem Land etwas zurĂŒckzugeben. Dies kann durch Arbeitskraft, Steuern oder eine nachgelagerte Beteiligung an den Ausbildungskosten erfolgen.
Nur etwa 38 Prozent der internationalen Absolventen bleiben langfristig in Deutschland. Das zeigen bundesweite Erhebungen. Wir denken daher an Anreize fĂŒr den Verbleib, etwa durch berufliche Anschlussprogramme. Oder an eine faire Regelung fĂŒr jene, die unmittelbar nach dem Studium in ihre HerkunftslĂ€nder zurĂŒckkehren.â
Die Zahl auslÀndischer Studierender steige kontinuierlich. Aktuell seien es knapp 11.000 an Sachsen-Anhalts Hochschulen, so Tullner.
Text/Foto: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt am 12. Juni 2025