Godenrath (CDU): Schwächen der Umsetzung des Sicherheitskonzepts für den Magdeburger Weihnachtsmarkt lückenlos offenlegen

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Magdeburg. Die Planung des Magdeburger Weihnachtsmarktes 2024 und die Umsetzung durch die Landeshauptstadt stehen heute im Zentrum des siebten Sitzungstages des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Landtag.

Die CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hatte schon in der vergangenen Sitzung am 15. Mai darauf gedrungen, einen systematischen Überblick über die die rechtlichen und technischen Vorgaben für die Genehmigung von großen Veranstaltungen am Beispiel des Weihnachtsmarktes zu gewinnen.

Kerstin Godenrath (Foto), Obfrau der CDU-Landtagsfraktion des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses sagt dazu: „Das Verfahren zur Genehmigung des Weihnachtsmarktes in Magdeburg erweist sich als offensichtlich unzureichend entwickelt und ausgeführt. Die Errichtung von Sperrvorrichtungen wurde ohne weitere Bewertungen aus den Vorjahren übernommen, nicht kontrolliert und nicht evaluiert. Wenn wir verhindern wollen, dass sich ähnliche Ereignisse wiederholen, müssen wir aus den erheblichen Abstimmungsfehlern lernen. Ein Sicherheitskonzept, das nicht vollständig umgesetzt wird, ist und bleibt falsch.“

Godenrath betont: „Die roten und grünen Betonblöcke standen teilweise an anderen Stellen, als es aus der Planung ersichtlich ist. Uns interessiert, warum das so war. Das ändert nichts an der Täterschaft dieses brutalen Verbrechers, hat aber den Anschlag mitursächlich ermöglicht.“

Am Nachmittag sollen hierzu führende Vertreter der Betreibergesellschaft sowie der Stadtverwaltung als Zeugen gehört werden.

„Für uns ist es wichtig zu erfahren, wie die konkrete Zusammenarbeit zwischen Stadt, der Betreibergesellschaft des Weihnachtsmarktes und der Polizei funktioniert hat“, so Kerstin Godenrath abschließend.

Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt am 26. Mai 2025

Foto: Kerstin Godenrath © Rayk Weber