39.000 Impfdosen des Novavax-Impfstoffes für Sachsen-Anhalt

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Magdeburg. Für Sachsen-Anhalt stehen jetzt 39.000 Impfdosen des neuen Covid19-Impfstoffes Nuvaxovid von Novavax zur Verfügung. „Der Impfstoff wird in den nächsten Tagen an die Landkreise und kreisfreien Städte weiterverteilt, sodass dann zügig mit den Impfungen begonnen werden kann“, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne am Freitag in Magdeburg. „Ich freue mich, dass wir mit diesem Impfstoff nun ein zusätzliches Angebot haben, auf das viele Menschen gewartet haben, und ich hoffe, dass dieses dann auch genutzt wird.“ Der neue Impfstoff soll zunächst prioritär bislang ungeimpften Beschäftigten der von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht erfassten Bereiche angeboten werden. Dafür wurde in der vergangenen Woche ein Voranmeldesystem geschaltet.

Anmeldungen sind über die Internetseiten der Landkreise und kreisfreien Städte sowie über die landesweite Terminvergabe-Hotline 0391-24369971 möglich. Die Impf-Interessenten, die sich bereits vorangemeldet haben, werden über die Möglichkeit einer Terminbuchung benachrichtigt. Die Impfdosen dieser ersten Teillieferung werden zunächst ausschließlich an die öffentlichen Impfstellen im Land verteilt. Aufgrund der geringen Liefermenge soll der Impfstoff zunächst für Impfwillige zur Verfügung gestellt werden, die von der Nachweispflicht zum Immunitätsstatus gemäß § 20a IfSG betroffen sind. Dies sind insbesondere Beschäftigte im Gesundheitswesen, in der Pflege und in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen.

Im 1. Quartal 2022 wird Deutschland voraussichtlich vier Millionen Impfdosen Nuvaxovid von Novavax erhalten. Für Sachsen-Anhalt ist mit einem Anteil von etwa 104.000 Impfdosen zu rechnen. Im 2. Quartal 2022 werden dann deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung stehen. In Abhängigkeit von den Liefermengen und der Inanspruchnahme der Voranmeldungen soll der Impfstoff dann auch sobald wie möglich allen Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhaltern angeboten werden, die bisher noch keine Corona-Schutzimpfung hatten.

Foto/Text: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt v. 25. Februar 2022