Magdeburg. 2020 wurden 1 082 Personen (872 Frauen und 210 Männer) aus Sachsen-Anhalt aufgrund einer Osteoporose-Erkrankung (Knochenschwund) im Krankenhaus stationär behandelt.
Damit waren 4/5 aller wegen Osteoporose stationär in Krankenhäusern Behandelten weiblich. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages am 20. Oktober mitteilt, waren das 145 Patientinnen und Patienten weniger als das Jahr zuvor, aber 150 mehr als 2010.
Osteoporose betraf insbesondere ältere Menschen. So war 2020 nur jede 10. Patientin oder jeder 10. Patient unter 65 Jahre alt. Die durchschnittliche Verweildauer eines Osteoporose-Patienten in einer Klinik betrug 10,6 Tage.
Die Osteoporose verläuft zunächst völlig symptomlos und macht sich erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien bemerkbar. Zu den Symptomen der fortgeschrittenen Osteoporose zählen Frakturen (Oberschenkelhals, Handgelenk, Wirbelkörper), Rückenschmerzen und Größenverlust. Unter den stationär versorgten Patientinnen und Patienten 2020 befanden sich 1 036 aufgrund einer Knochenfraktur infolge der Osteoporose.
An den Folgen einer Osteoporose-Erkrankung verstarben 2020 insgesamt 20 Personen aus Sachsen-Anhalt, davon 17 Frauen und 3 Männer.
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