Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt fördert zeitgenössische Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt, sie vergibt Stipendien und fördert Projekte. Für diese Aufgaben, die gesetzlich verankert sind, erhält sie in den kommenden sechs Jahren rd. 3,7 Millionen Euro aus Landesmitteln. Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra (Foto) sowie die Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Manon Bursian, haben hierzu eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung für die Jahre 2026 bis 2031 unterzeichnet.
„Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner des Landes und ein wichtiger Impulsgeber für das kulturelle Leben. Sie unterstützt Künstlerinnen und Künstler mit großer fachlicher Kompetenz und macht zeitgenössische Kunst aus Sachsen-Anhalt national wie international sichtbar. Mit der neuen Finanzierungsvereinbarung sichern wir diese erfolgreiche Arbeit nachhaltig ab“, so Robra.
„Sachsen-Anhalt war immer ein Land der künstlerischen Avantgarde. Wenn man die Namen der Künstler aus unserer Region aufzählen würde, die Kunst geschaffen haben, ohne die unsere europäische und globale Kultur nicht vorstellbar wäre, käme man zu einer langen Liste. Daran anzuknüpfen ist immer wieder eine große Herausforderung; dazu gehört Mut, Innovationskraft und eben auch finanzielle Unterstützung. Wir sind der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt mehr als dankbar, dass diese finanzielle Unterstützung für Künstler langfristig gesichert ist“, so Bursian.
Hintergrund
Im Jahr 2004 wurde die Kunststiftung als staatliche Stiftung des öffentlichen Rechts errichtet. Ihr Zweck ist die Förderung von zeitgenössischer Kunst und Kultur in Sachsen-Anhalt durch die Vergabe von Stipendien und Projektfördermitteln. Mit Projekten wie den Heimatstipendien oder dem Kunstparcours „Glühende Horizonte“ in Allstedt stellte die Kunststiftung in den vergangenen Jahren exemplarisch unter Beweis, wie sie künstlerische Qualität mit regionaler Verankerung verbindet und damit zugleich kulturelle Teilhabe, Identitätsbildung und die Sichtbarkeit des Landes Sachsen-Anhalt stärkt.
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Text/Foto: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt am 11. Januar 2026
