USA: Nach Venezuela-Coup zittert Kolumbien! Trump will Deals! Zuckerbrot und Peitsche

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Die jüngsten US-Aktionen gegen Tanker mit mutmaßlich illegalem Öl aus Venezuela, Russland und dem Iran werden in Lateinamerika als gezielte Machtdemonstration Washingtons gewertet. Nach Einschätzung von WELT-Chefreporter Steffen Schwarzkopf will US-Präsident Donald Trump damit zeigen, dass die Vereinigten Staaten weltweit auf den Seewegen militärisch durchgreifen können – im Nordatlantik ebenso wie in der Karibik. Die Maßnahmen gelten zugleich als Signal an Russland, das zuletzt eigene Militärschiffe zum Schutz von Tankern entsandt hatte.

Unbeeindruckt davon setzten die USA ihre Operationen fort. Beobachter sehen darin sowohl eine außenpolitische Warnung an Rivalen als auch ein innenpolitisches Signal an Trumps Wählerschaft, unterstrichen durch die angekündigte massive Erhöhung des US-Militärbudgets. Parallel zeigt sich Trumps taktischer Politikstil auch in Lateinamerika: Nach scharfen Drohungen und persönlichen Angriffen auf Kolumbiens Präsident Gustavo Petro folgte überraschend eine diplomatische Kehrtwende mit Gesprächsangeboten – ein klassisches Spiel aus Druck und Annäherung.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 08. Januar 2026