Donald Trump hat der renommierten Harvard-Universität untersagt, neue ausländische Studenten aufzunehmen. Heimatschutzministerin Kristie Noem begründet die Maßnahme mit unzureichendem Vorgehen gegen Antisemitismus und enger Zusammenarbeit mit China. Harvard weist die Vorwürfe zurück und nennt das Vorgehen rechtswidrig. Die Universität muss innerhalb von 72 Stunden Daten liefern, sonst verlieren bereits eingeschriebene Studenten ihr Visum. Ein Drittel der Studierenden kommt aus dem Ausland – für sie stehen nun akademische Karrieren auf dem Spiel. Die Regierung hat der Eliteuni bereits Fördermittel gestrichen. Der Streit spitzt sich zu und zeigt, wie Bildungspolitik und Geopolitik in den USA zunehmend kollidieren.
Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 23. Mai 2025