Trotz Hausverbot f√ľr den Bahnhof Magdeburg: Polizeibekannte Jugendliche fallen erneut mehrfach auf

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Magdeburg (ots) – Am Dienstag, den 22. Februar 2022 fiel einer Streife der Bundespolizei gegen 13:10 Uhr am Hauptbahnhof, Bahnsteig 1 zwei Personen auf. Die 17-J√§hrige und ihr ein Jahr j√ľngerer Begleiter gr√∂lten lautstark auf dem Bahnsteig herum.

Bereits in der Vergangenheit sind die zwei deutschen Jugendlichen mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen sie bestehen daher auch aktuell g√ľltige Hausverbote f√ľr den Magdeburger Hauptbahnhof. Reiseabsichten hatten sie keine und so wurden die Beiden nach Beendigung der strafprozessualen Ma√ünahmen durch die Bundespolizisten aus dem Hauptbahnhof verwiesen. Dem kamen sie nach, – vorerst.

Gegen 14:30 Uhr hielt sich der 16-J√§hrige erneut ohne Reiseabsichten im Bahnhof auf und versuchte sich vor einer Streife der Bundespolizei im Sanit√§rbereich im Personentunnel erfolglos zu verstecken. Sein Verhalten war unkooperativ und er bel√§chelte eine erneute Strafanzeige. Seine 17-j√§hrige Bekannte bel√§stigte gegen 17:00 Uhr die Mitarbeiterin eines Discountunternehmens im Bahnhof. Sie hielt sich, trotz mehrfacher Aufforderungen jenes Gesch√§ft zu verlassen, weiterhin darin auf und bespuckte die Waren. Zudem versuchte sie andere Wareng√ľter zu stehlen und beleidigte und bedrohte die Verk√§uferin.

Nach Abschluss der erneuten Anzeigenaufnahme und Verweisung aus dem Hauptbahnhof wurde das Pendant gegen 18:30 Uhr durch einen achtsamen B√ľrger im Personentunnel des Hauptbahnhofes erneut gesichtet, wie sie mit einer Pistole hantierten. Der Mann rief sofort den Notruf der Landespolizei und schilderte den Sachverhalt. Sofort wurde im Nahbereich des Hauptbahnhofes durch mehrere Streifen der Bundespolizei und im Stadtgebiet durch die Landespolizei nach den Personen gesucht. In einem Einkaufsmarkt nahe der Bahnhofsstra√üe wurden die Jugendlichen durch die Einsatzkr√§fte gestellt. Die hier zust√§ndige Landespolizei √ľbernahm den Sachverhalt.

Bei der im Notruf beschriebenen Pistole handelte es sich um eine sogenannte Anscheinswaffe, welche sichergestellt wurde. Die Jugendlichen erhalten nun erneut eine ganze Litanei an Anzeigen, u.a. wegen den einzelnen Hausfriedensbr√ľchen, Diebstahl, Beleidigung, Bedrohung und einem Versto√ü gegen das Waffengesetz.