4 Prozent mehr Geld in zwei Schritten fĂĽr alle • Zusätzlich 2,6 Prozent fĂĽr Schichtarbeitnehmende • Personalvorstand Seiler: „Angebot unterstreicht, dass wir an konstruktiven Verhandlungen und einer zĂĽgigen Lösung interessiert sind“ • Lange Laufzeit von 37 Monaten fĂĽr Planungssicherheit in der Sanierung • Gespräche werden kommende Woche fortgesetzt
(Frankfurt am Main, 28. Januar 2025) Die Deutsche Bahn (DB) hat der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in der ersten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das eine Lohnerhöhung von bis zu 6,6 Prozent vorsieht. Konkret bietet die Bahn 4 Prozent mehr Geld in zwei Schritten für alle, sowie ein Zusatzgeld von 2,6 Prozent für die rund 100.000 Schichtarbeitnehmenden. Mit einer langen Laufzeit von 37 Monaten soll Planungssicherheit in der Sanierung hergestellt werden.
DB-Personalvorstand Martin Seiler (Foto): „Das Angebot gleich zum Auftakt unterstreicht, dass wir an konstruktiven Verhandlungen und einer zĂĽgigen Lösung interessiert sind. Während der laufenden Sanierung sind unsere Spielräume begrenzt, dennoch sind wir bereit, auf die EVG zuzugehen, etwa beim tariflichen Zusatzgeld fĂĽr besonders belastete Kolleginnen und Kollegen im Schichtdienst. Im Gegenzug brauchen wir eine lange Laufzeit und die Möglichkeit, auf Sondersituationen zu reagieren. Wir brauchen Stabilität und Planungssicherheit fĂĽr das Unternehmen und fĂĽr die Mitarbeitenden.“
Das DB-Angebot im Ăśberblick:
- 4 Prozent Lohnerhöhung für alle (2 Prozent zum 1. Oktober 2025 und 2 Prozent zum 1. Oktober 2026)
- 2,6 Prozent tarifliches Zusatzgeld fĂĽr Schichtarbeitnehmende ab 2027 sowie die Bereitschaft, ĂĽber die teilweise Umwandlung in freie Tage ab 2028 zu verhandeln
- 37 Monate Laufzeit (bis 30. April 2028)
- Strukturelle Verbesserungen für betriebliche Führungskräfte
- Möglichkeit zur Abweichung von tarifvertraglichen Regelungen bei DB Cargo, soweit dies zur Einhaltung des Restrukturierungsplans notwendig ist
Die Tarifverhandlungen zwischen DB und EVG werden nächste Woche, am 4. und 5. Februar, in Berlin fortgesetzt. Die Tarifverträge laufen noch bis 31. März 2025, es herrscht bis dahin Friedenspflicht.
Foto: DB-Personalvorstand Martin Seiler (c) DB AG