Der Plan von US-Präsident Donald Trump für ein Ende des Ukraine-Krieges versetzt Europa in den Krisenmodus. Am Rande des G20-Gipfels in Südafrika suchen Bundeskanzler Friedrich Merz und andere Staats- und Regierungschefs nach Wegen, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beizustehen. Der Plan verlangt der Ukraine erhebliche Zugeständnisse an den Angreifer Russland ab.
Trump hat Selenskyj eine Frist bis kommenden Donnerstag gesetzt, grundsätzlich zuzustimmen. US-Vizepräsident JD Vance reagierte scharf auf Kritik an dem Vorhaben: «Frieden wird nicht von gescheiterten Diplomaten oder Politikern erreicht, die in einer Fantasiewelt leben.»
Christoph Wanner analysiert den 28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine und Putins mögliche Bereitschaft zum Waffenstillstand. Wirtschaftliche Probleme könnten Russland zum Einlenken bewegen. „Putin könnte vorübergehend bereit sein, die Kampfhandlungen einzustellen“, sagt Christoph Wanner, Korrespondent, bei WELT TV.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 22. November 2025
