78 Magdeburger Schulen sind bereit für den Schuljahresbeginn / Rund 2.260 ABC-Schützen werden am Samstag eingeschult

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Magdeburg. Am morgigen Donnerstag beginnt für rund 23.820 Schülerinnen und Schüler in Magdeburg das neue Schuljahr. Darauf wurden die Gebäude der 62 allgemeinbildenden Schulen und der 4 Berufsschulen in kommunaler Trägerschaft während der Sommerferien vorbereitet. Auch an den 12 Magdeburger Schulen in freier Trägerschaft beginnt am Donnerstag das Schuljahr 2022/23. Allen Kindern und Jugendlichen aus ukrainischen Familien konnte die Teilnahme am Unterricht ermöglicht werden.
 
Für die Magdeburger ABC-Schützen beginnt der Unterricht an den 33 kommunalen und 5 freien Grundschulen dann am kommenden Montag – nach ihrer Einschulung am Samstag. Insgesamt werden 2.260 Erstklässler*innen in den Magdeburger Grundschulen eingeschult.
 
Die Landeshauptstadt hat rund 1.000 ukrainischen Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren die Teilnahme an Regelklassen oder Ankunftsklassen angeboten. In den Grundschulen werden rund 350 von ihnen erwartet, davon 85 Erstklässler. In den Gemeinschaftsschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien sowie Schulen in freier Trägerschaft werden zunächst rund 430 Schülerinnen und Schüler erwartet. Als Hilfestellung für Lehrkräfte wurde ein Schulungskurs mit Lernmaterialien erstellt, der im städtischen Bildungsportal abrufbar ist. Ergänzend hierzu werden dort digitale Arbeitshefte zum Deutschlernen für alle Schulen und Bildungseinrichtungen der Stadt zur Verfügung gestellt. Hierfür wurden Spendenmittel in Höhe von 5.000 Euro aufgewendet.
 
In die Instandhaltung und Sanierung der kommunalen Schulen hat die Landeshauptstadt insgesamt rund 1,5 Millionen Euro investiert. Die Zeit während der Sommerferien wurde vor allem für Maler-, Elektro- und Bodenbelagsarbeiten an den Schulstandorten genutzt. Auch wurden vereinzelt Fassaden saniert sowie Fenster und Türen repariert oder ausgetauscht.
 
In der Förderschule Regenbogenschule wurden zwei Sanitärtrakte für etwa 190.000 Euro saniert. Die WC-Anlagen in der Grundschule Lindenhof wurden für rund 23.000 Euro barrierefrei ausgebaut. Die Erneuerung der Schwimmbadtechnik und die Einrichtung einer neuen Küche sowie einer neuen Garderobe an der Förderschule Am Wasserfall war mit Kosten von insgesamt ca. 317.000 Euro verbunden. In der Förderschule „Hand in Hand“ im Fermersleber Weg wurde der Küchentrakt umgebaut und die Klassenräume saniert. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf etwa 10.400 Euro.
 
An der Gemeinschafts- und Ganztagsschule Johann Wolfgang von Goethe wurden die Grundstückmauer sowie die Außenterrasse instandgesetzt. Zusätzlich wurden Parkettarbeiten in der Sporthalle durchgeführt. Insgesamt wurden hier rund 29.500 Euro für die Sanierung investiert. An der Berufsbildenden Schule „Dr. Otto Schlein“ und der Grundschule Ottersleben wurde für rund 123.200 Euro bzw. 50.000 Euro die Lüftungssteuerung im Gebäude erneuert.
An der Gemeinschaftsschule „Thomas Müntzer“ wurden die Voraussetzungen für die Digitalisierung optimiert. Die Verkabelung des Schulgebäudes inklusive Maler- und Bodenbelagsarbeiten kostete rund 48.500 Euro. Auch an den anderen Standorten der kommunalen Schulen werden die Digitalisierung weiter vorangetrieben und eine IT-Basisinfrastruktur eingerichtet. Hierfür wird es noch in diesem Jahr an fünf Schulen umfassendere Baumaßnahmen für eine strukturierte Verkabelung geben.
 
In 15 Schulen wird außerdem ein WLAN-Netz eingerichtet. Auch wurden 8 Grundschulen testweise mit den Programmierrobotern „Blue-Bots“ und Zubehör für den Fachunterricht ausgestattet.

Vorläufige Schülerzahlen an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2022/23:

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