2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn: Kreuzung Ebendorfer Chaussee wird heute freigegeben

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Magdeburg. Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmende und Anwohnende im Magdeburger Norden: Ab dem Nachmittag des 2. Juli 2025 wird die Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Johannes-R.-Becher-Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) hat hier im Rahmen des Großprojekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“ ein neues Gleiskreuz eingebaut.

Weiterhin gesperrt bleibt die Zufahrt zum Milchweg. Mit der Wiederöffnung der Kreuzung kann auch die Nachtbuslinie N7 ab sofort wieder auf ihrem regulären Linienweg fahren. Die bislang geltende Umleitung entfällt.

Parallel zur Kreuzungsfreigabe starten bereits die nächsten Arbeiten: Der Bahnübergang an der Ringabfahrt zur Ebendorfer Chaussee wird von Donnerstag bis Sonntag erneuert. Zudem beginnt der Rückbau der provisorischen Ausfahrt aus dem Stadtteil Kannenstieg, die während der Bauzeit als Ausweichstrecke diente.

Hintergrund

Die MVB baut im Rahmen des Projekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“ eine neue

Straßenbahnstrecke vom Hauptbahnhof / Damaschkeplatz über Hermann-Bruse-Platz bis zur Ebendorfer Chaussee.

Die 5 Kilometer lange Trasse schließt eine wichtige Lücke im Magdeburger Straßenbahnnetz und verläuft teils entlang der Stadtautobahn Magdeburger Ring. An der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg / Johannes-R.-Becher-Straße trifft die neue Strecke auf die Straßenbahntrassen in Richtung IKEA und Kannenstieg. Die Eröffnung der Straßenbahnstrecke ist für 2028 vorgesehen.

Das gesamte Vorhaben wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt. Mehr Informationen unter www.mvbnetzausbau.de

Archivfoto: An der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg entsteht ein Gleiskreuz (c) MVB/Tim Stein