Evelyn Palla, DB-Vorstandsvorsitzende: „Die gute Nachricht des Tages lautet: Unsere Züge rollen wieder. Die großen Hauptachsen sind alle freigeräumt und befahrbar. Wir fahren im Fernverkehr im Norden in etwa zwei Drittel des Angebots ab heute wieder stabil.
Ich möchte mich bei unseren Reisenden für ihre Geduld bedanken. Vielen Dank auch an unsere Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Bahn und an die Einsatzkräfte, die in den zurückliegenden Tagen rund um die Uhr Großartiges geleistet und mit Herzblut dafür gesorgt haben, dass unsere Strecken wieder befahrbar sind.
Es ist uns gelungen, dass kein Zug auf freier Strecke liegen geblieben ist. So konnten wir kritische Situationen vermeiden und haben uns um unsere Fahrgäste in den Bahnhöfen gekümmert und u.a. 15 Aufenthaltszüge bereitgestellt. Sicherheit und Gesundheit der Reisenden und unserer Kolleginnen und Kollegen haben immer oberste Priorität.
Die Lage war sehr dynamisch. Insbesondere Schneeverwehungen und vereiste Weichen haben uns immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Und Strecken, die schon frei waren, waren dann erneut nicht passierbar.“
Philipp Nagl, DB InfraGO-Vorstandsvorsitzender: „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind weiter vor Ort im Einsatz und räumen zugewehte Gleise und Weichen auf Nebenstrecken im Norden frei. Parallel setzen wir Schneefräsen und Räumfahrzeuge ein. In Summe waren rund 3.000 Kilometer Gleise im Norden von dem heftigen Wintereinbruch betroffen.“
Nach dem schweren Wintereinbruch sind auch morgen noch Einschränkungen im Zugverkehr im Norden Deutschlands möglich. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich vor Fahrantritt in den digitalen Auskunftsmedien, wie www.bahn.de und der App DB Navigator, zu informieren.
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Quelle: Deutsche Bahn am 11. Januar 2026
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