Wolmirstedt (ots) – Am Samstag, den 24. Mai 2025 informierte die Notfallleitstelle der Bahn um 15:59 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg ĂŒber einen gefĂ€hrlichen Eingriff in den Bahnverkehr im Bereich Wolmirstedt: Nach ersten Erkenntnissen befand sich ein GĂŒterzug auf der Bahnstrecke von Wolmirstedt in Richtung Magdeburg und ĂŒberfuhr, auf Höhe des BahnĂŒberganges, auf den Schienen liegende Schottersteine. UnverzĂŒglich erfolgte die Sperrung der Bahngleise und eine verstĂ€ndigte Streife der Bundespolizei fuhr mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung des Ereignisortes. Die Beamten dokumentierten den Sachverhalt und fotografierten die Ărtlichkeit. Zudem stellten die EinsatzkrĂ€fte sogenanntes Steinmehl im Schienenbereich auf einer LĂ€nge von zwei Metern fest.
Durch den Polizeieinsatz und die Streckensperrung von circa 30 Minuten erhielten insgesamt 15 ZĂŒge eine VerspĂ€tung von insgesamt 467 Minuten. Bei dieser Tat handelt es sich um kein Kavaliersdelikt, sondern um eine schwerwiegende Straftat, bei der es zu weitaus hohen Sach- oder auch PersonenschĂ€den hĂ€tte kommen können. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat entsprechend ein Ermittlungsverfahren wegen des gefĂ€hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und benötigt die Mithilfe der Bevölkerung.
Wer hat am 24. Mai 2025 zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr verdĂ€chtige Personen im Bereich des BahnĂŒberganges BahnhofstraĂe – Glindenberger StraĂe in Wolmirstedt wahrgenommen, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden könnten? Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.: 0391 / 56549 555), unter der kostenfreien Bundespolizei – Hotline (Tel.: 0800 / 6 888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. WeiterfĂŒhrende Informationen können auch ĂŒber das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage www.bundespolizei.de gegeben werden.
Foto: Steine auf Schienen: Was oftmals ein Kinderstreich ist, kann schwerwiegende Folgen haben (Symbolbild). (c) Bundespolizei