Sonntag Unwettergefahr im Westen РBisher heißester Tag des Jahres

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In schw√ľlhei√üer Luft k√∂nnen am Sonntag in der Westh√§lfte gebietsweise starke Gewitter aufziehen. Abgesehen von den K√ľsten steigt die Temperatur landesweit auf 30 bis 35 Grad, am Oberrhein k√∂nnten sogar bis zu 38 Grad erreicht werden. Damit w√§re der bisherige Jahresh√∂chstwert von 35,7 Grad aus dem Juni √ľberschritten. 

Mit Ankunft der Hitze am Wochenende lassen Blitze nicht lange auf sich warten. W√§hrend es am Samstag abgesehen von einzelnen W√§rmegewittern noch gr√∂√ütenteils trocken bleibt, steigt das Gewitterrisiko besonders am Sonntagnachmittag und -abend von Westen her an. ‚ÄěDas ist eine brenzlige Wetterlage am Sonntag. Bei der Hitze sind viele Leute drau√üen und k√ľhlen sich eventuell sogar im See oder im Freibad ab. Innerhalb von Minuten kann sich dann der Himmel verdunkeln und es bricht ein Unwetter herein ‚Äď vor allem im Wasser besteht dann Lebensgefahr“, warnt Niklas Weise, Meteorologe von WetterOnline. 

In weiten Landesteilen wird der Sonntag zudem der bisher hei√üeste Tag des Jahres. N√∂rdlich der Mittelgebirge erreichen die Temperaturen 30 bis 34 Grad, im Westen und S√ľden f√§llt h√§ufig sogar die 35-Grad-Marke. Am hei√üesten k√∂nnte es im Rhein-Main-Gebiet sowie entlang des Oberrheins werden. Mit √∂rtlich √ľber 38 Grad k√∂nnte es hier √§hnlich hei√ü werden wie zuletzt Anfang August im vergangenen Jahr. 

Sturmböen, Hagel und Starkregen möglich

Im Laufe des Sonntags wird die Luft im Westen jedoch zunehmend feuchter und damit energiereicher. Diese Energie kann sich dann in Form von unwetterartigen Gewittern entladen. Welche Regionen wann genau betroffen sein werden, l√§sst sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absch√§tzen. Das Potential f√ľr heftigen Starkregen und gr√∂√üeren Hagel ist jedoch gegeben. 

Auch die Bildung einer Gewitterlinie mit schweren Sturmb√∂en kann nicht ausgeschlossen werden. Im Allgemeinen ziehen die Gewitter von Frankreich und den BeNeLux-Staaten her auf und breiten sich am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag in den Nordwesten und etwa bis zur Landesmitte aus.  

Sommerwetter bleibt wechselhaft und gewittrig 

In der kommenden Woche k√ľhlt es sich vor allem in der Nordh√§lfte wieder etwas ab. Im S√ľden bleibt es am Montag und Dienstag aber zun√§chst mehr als 30 Grad hei√ü. Im √úbergangsbereich zur k√ľhleren Luft k√∂nnen weitere Schauer und kr√§ftige Gewitter mit Unwetterpotential entstehen. Nach jetzigem Stand bleibt uns das wechselhafte Sommerwetter bis mindestens Mitte Juli erhalten. Ein stabiles Hoch ist nicht in Sicht.¬†

Bildunterschrift:  Am Wochenende lockt das hei√üe Wetter an die Badeseen. Besonders im Westen ist am Sonntag aber Vorsicht geboten, denn es besteht Unwettergefahr.

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