Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten hätte offenbar verhindert werden können. Das geht aus einem Gutachten hervor, das vom Magdeburger Stadtrat in Auftrag gegeben wurde und dem MDR vorliegt. Danach war das Sicherheitskonzept mangelhaft und entsprach nicht den gängigen Standards. So hätten die Zufahrten zum Weihnachtsmarkt nicht offen bleiben, sondern mit modernen Schutzsystemen versperrt werden müssen. Der Einsatz von Betonquadern als Barrieren sei schon seit Jahren nicht mehr Stand der Technik. Außerdem fehlte dem Gutachten zufolge ein strukturierter Alarm- und Notfallplan. (MDR Aktuell)
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