Digitales Magazin des Stadtarchivs in Betrieb genommen / OberbĂŒrgermeister nimmt den ersten Upload vor

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OberbĂŒrgermeister Dr. Lutz TrĂŒmper hat am gestrigen Montag das Digitale Magazin (DIMAG) des Stadtarchivs in Betrieb genommen. Magdeburg ist damit die erste Kommune in Sachsen-Anhalt, die elektronische Unterlagen im Echtbetrieb archiviert und dafĂŒr ĂŒber ein technisch angebundenes und voll funktionsfĂ€higes Digitales Magazin verfĂŒgt.

DIMAG ist eine nichtkommerzielle Serverlösung zur elektronischen Archivierung in Deutschland. Das System wird von den Landesarchiven in Sachsen-Anhalt, Baden-WĂŒrttemberg, Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern betrieben und weiterentwickelt.

„Im Vergleich zu kommerzieller Software ist das DIMAG nicht nur kostengĂŒnstiger, sondern durch seinen Verbundcharakter auch besonders zukunftssicher“, betont der Leiter des Stadtarchivs, PD Dr. Christoph Volkmar. Daher sei auch ein enger Austausch mit den Stadtarchiven Dessau und Halle verabredet, die in KĂŒrze ebenfalls in den Echtbetrieb mit DIMAG einsteigen wollen.

Das Stadtarchiv ist das GedĂ€chtnis der Stadt und Wissensspeicher fĂŒr BĂŒrger, Forscher und zukĂŒnftige Generationen. Um diesem Anspruch auch im digitalen Wandel gerecht zu werden, ist die sichere Aufbewahrung von originĂ€r digitalen Informationsformen ein zentrales Anliegen. Die ersten digitalen Originale, die Magdeburg seit heute auf Dauer im DIMAG speichert, sind 2.484 Redemanuskripte des OberbĂŒrgermeisters aus den Jahren 2010–2018. FĂŒr das kommende Jahr ist unter anderem die Übernahme von elektronischen Akten aus dem stĂ€dtischen Rechtsamt vorgesehen. Das Digitale Magazin ist damit auch ein Meilenstein auf dem Weg zum E-Government, den Umbau zu einer vollstĂ€ndig digitalen Stadtverwaltung.

Das Stadtarchiv ist ĂŒber eine Magazinpartnerschaft mit dem Landesarchiv Sachsen-Anhalt an diesem Verbund beteiligt. Das Land möchte auch weitere Kommunen fĂŒr dieses Kooperationsmodell gewinnen. Dies betonte der Leiter des Landesarchivs, Dr. Detlev Heiden, anlĂ€sslich des gestrigen Termins.

Foto (c) Landeshauptstadt Magdeburg