31-Jähriger von mehreren Behörden gesucht – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

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Magdeburg (ots) – Am Montag, den 18. Juli 2022 sprach gegen 19:30 Uhr eine Streife der Bundespolizei einen jungen Mann auf dem Magdeburger Hauptbahnhof an und kontrollierten diesen. Bei der Überprüfung seiner Personalien in den polizeilichen Informationssystemen stellten die Beamten fest, dass der 31-Jährige gleich von mehreren Behörden gesucht wurde. Demnach wurde er im April 2021 durch das Amtsgericht Lehrte wegen Erschleichens von Leistungen in fünf Fällen zu einer 3-monatigen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Jedoch stellte er sich nicht dem Strafantritt, folglich hat die Staatsanwaltschaft Hildesheim im Mai 2022 einen Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Keinen Monat später folgte ein weiterer Haftbefehl des Amtsgerichtes Magdeburg. So blieb er, trotz ordnungsgemäßer Ladung, dem Hauptverhandlungstermin zu einer weiteren Leistungserschleichung unentschuldigt fern. Das Amtsgericht Magdeburg erließ daraufhin einen Untersuchungshaftbefehl.

Bei der Nachschau in seinen Sachen wurden die Beamten weiter fündig. So stellten sie eine Gasdruckpistole, samt Munition und eine geringe betäubungsmittelähnliche Substanz fest und beschlagnahmten diese. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,32 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der irakische Staatsangehörige in die Justizvollzugsanstalt nach Burg verbracht. Zudem erhält er Anzeigen wegen Verstößen nach dem Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Zuständigkeitshalber wurde die Landespolizei über den Sachverhalt informiert, welche den Vorgang übernimmt. Die Vorführung hinsichtlich seines Untersuchungshaftbefehls erfolgt vollumfänglich durch die Justizvollzugsanstalt.

Symbolfoto/Bundespolizei