Winterzauber auf Sylt: Inselurlaub in der kalten Jahreszeit ist wärmstens zu empfehlen

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Windjacke statt Bikini, Glühwein statt Prosecco und leere Strände statt Trubel in der Hauptsaison – das ist die andere Seite von Deutschlands nördlichster Insel, das ist Sylt im Winter. Kenner schwören auf jene Zeit, in der sich der herbe Charme der Nordseeinsel erst richtig entfaltet. Es ist die beste Zeit, um tief Luft zu holen, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und die Insel zu erkunden.

Strandspaziergang in jodhaltiger Luft

In der kalten Jahreszeit gibt es nichts Schöneres, als nach einem ausgedehnten Strandspaziergang bei knackigen Temperaturen in eine gemütliche Teestube einzukehren. Hier trifft man sie wieder – die Gleichgesinnten. Deren Wangen noch ähnlich gerötet sind wie die eigenen. Und die sich erschöpft, aber glücklich, zurücklehnen und den Neuankömmlingen mit einem „Pharisäer“ zuprosten. Der friesische Kaffee mit Sahne und einem Schuss Rum sorgt für die innere Wärme, das prasselnde Kaminfeuer für alles andere. Wenn die Holzscheite krachen, während draußen der Nordwestwind kräftig heult, spätestens dann ist man der Inselliebe im Winter für immer verfallen.

Vorweihnachtliche Marktwirtschaft

Ende November beginnt auf Sylt die Zeit der kuscheligen Weihnachtsmärkte, die die Wartezeit auf das Fest der Liebe mit kunsthandwerklichen Kostbarkeiten, friesischen Köstlichkeiten und vielen netten Klönschnacks versüßen. Musikalisch stimmen die Adventskonzerte in der Kirche St. Nicolai zu Westerland, in der Keitumer St. Severin-Kirche und in der Friesenkapelle zu Wenningstedt auf das Weihnachtsfest ein. Wintermomente auf Sylt sind alle Jahre wieder wärmstens zu empfehlen.

Weitere Informationen zu den Weihnachtsmärkten und zu allen anderen Veranstaltungen gibt es auf www.sylt.de.

Foto: Kampener Quermarkenfeuer im Winter © Sylt Marketing/Finn Anjes Edling