Lago Maggiore im Herbst: Der Chefconcierge des Giardino Ascona kennt die besten Touren und PlÀtze

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Ascona, 27. September 2022 – FĂŒr viele beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres – der goldene Herbst – Zeit fĂŒr eine Reise nach Ascona an den Lago Maggiore in den SĂŒdkanton Tessin. Hier, wo sich die letzten Berge der Schweiz und die ersten Zitronen Italiens treffen, liegt das Giardino Ascona. Claudio Caser, Chefconcierge des 5-Sterne-Resorts weiß, wo es am Lago Maggiore am schönsten ist, und schickt seine GĂ€ste auf die perfekten Wanderrouten. Eine seiner Lieblingstouren ist die Rundwanderung Giro dell’Aula, die in einem kleinen Bergdorf im Centovalli startet. FĂŒr den Aufstieg gibt es zwei Varianten: einmal sehr bequem mit der 4-er Gondel auf den Monte Comino oder man steigt in zwei Stunden zu Fuß auf. Oben angekommen geht es zur Kirche Madonna della Segna und von hier aus auf den Giro dell‘ Aula. Als Abschluss empfiehlt Claudio die Minestrone im Grotto Alla Capanna: „Es ist die beste Minestrone, die ich je gegessen habe.“

Nichts fĂŒr schwache Nerven

FĂŒr alle, die Tessiner Idylle mit einem Schuss Adrenalin mischen möchten, rĂ€t Claudio Caser zum Gang ĂŒber die 270 Meter lange und 130 Meter hohe tibetische Carasc-BrĂŒcke. Die Tour beginnt in Monte Carasso bei der Seilbahnstation, steil hinauf nach Curzutt, dem alten Dorfteil von Monte Carasso, weiter zur Kirche San Bernardo und hinein in einen romantischen Kastanienwald, von wo aus der Weg steil hin zur BrĂŒcke fĂŒhrt. Nach Überqueren der BrĂŒcke geht es zur Kapelle San Defendente und weiter nach Sementina, von wo aus man wieder zur Talstation gelangt. Auf dem letzten Abschnitt dieser Route werden die Wanderer mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Auch fĂŒr diese Tour kann man mit der Seilbahn ein gutes StĂŒck des Weges sparen und gelangt schneller an sein Ziel.

Grotto – Der Tessiner KĂŒhlschrank

Eine Wanderung entlang des tosenden Wassers des Verzasca von Gerra nach Sonogno wird mit der Einkehr in Claudio Casers Lieblings-Grotto EFRA belohnt. Die Grotti findet man nur im Tessin und im italienischsprachigen Teil GraubĂŒndens. FrĂŒher war ein Grotto der Ort, an dem Lebensmittel aufbewahrt wurden. Im Laufe der Zeit haben sie ihre ursprĂŒngliche Funktion verloren und sind heute GasthĂ€user mit den charakteristischen BĂ€nken und Tischen aus Stein.

Perspektivenwechsel

Einen besonderen Ausflug legt der erfahrene Concierge seinen GĂ€sten ans Herz. „Jeder, der zu uns nach Ascona kommt, sollte sich die Natur auch einmal vom See aus ansehen. Der Wechsel der Perspektive ist besonders im Herbst wundervoll, wenn Farben ins Spiel kommen. Wenn sich das Laub fĂ€rbt, rate ich zu einer Bootstour auf dem Lago Maggiore und einem Ausflug auf die BorromĂ€ischen Inseln.“ Die fĂŒnf Binneninseln im italienischen Teil des Sees verdanken ihren Namen der Familie Borromeo, in deren Besitz sie seit dem 12. Jahrhundert waren. Vom Yachthafen Patriziale, der nur wenige Minuten zu Fuß vom Giardino Ascona entfernt liegt, startet die Giardino-Frauscher-Yacht mit Kurs auf die Inseln.

Über die Giardino Group

Zur Giardino Gruppe zĂ€hlen insgesamt drei HĂ€user: Die FĂŒnf-Sterne-Hotels Giardino Ascona und Giardino Mountain in St. Moritz und das Boutique-Hotel Giardino Lago in Minusio bei Locarno, das direkt am Lago Maggiore liegt. FĂŒr den SpĂ€twinter und Sommer in den Engadiner Bergen passt sich das Hotelkonzept in ChampfĂšr als Bed & Breakfast ohne Sterneklassifizierung den BedĂŒrfnissen der SommergĂ€ste an. Kulinarisch haben sich die Giardino Hotels bereits einen internationalen Namen gemacht. Chefkoch Rolf Fliegauf hat fĂŒr die Hotels in Ascona und St. Moritz im Restaurant Ecco je zwei Michelin-Sterne erkocht. Fliegauf wurde außerdem 2019 mit 18 Punkten vom GaultMillau Schweiz als Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet. Hinter dem Namen Hide & Seek verbirgt sich das zweite Restaurantkonzept der Hotels in Ascona und St. Moritz. Hier wird innovative, leichte und aromatische KĂŒche mit Produkten und Zutaten aus der jeweiligen Region zelebriert. Die Speisekarte des Restaurants Lago im Giardino Lago ist inspiriert von der KĂŒche Italiens und interpretiert traditionelle Gerichte auf moderne, leichte Art. 2016 wurde das Ayurveda-Kompetenzzentrum in Ascona gegrĂŒndet und im selben Jahr auch in St. Moritz eröffnet. Außerdem verfĂŒgen die zwei HĂ€user ĂŒber ein dipiĂč Spa mit der eigenen Kosmetiklinie dipiĂč.

Foto: Guided by Giardino, Claudio Caser © Giardino