Thomas: „Angriff auf den Mittelstand und das Familieneigentum“
Magdeburg. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas (Foto), hat die Erbschaftssteuerpläne der SPD für Unternehmen scharf kritisiert. Dies sei mit der Union in wirtschaftlich angespannten Zeiten nicht zu machen. Die SPD-Vorschläge, die unter anderem eine Verschärfung der Regeln für Betriebsvermögen vorsehen würden, seien „existenzbedrohend für den deutschen Mittelstand, das Handwerk und die Freien Berufe“.
„Das SPD-Konzept ist ein Frontalangriff auf die Substanz unserer Wirtschaft. Wer Familienbetriebe mit Milliardenbelastungen überzieht, riskiert den Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit der CDU wird es keine Erhöhung der Erbschaftssteuer geben. Wir stehen für den Schutz des Eigentums und die Sicherung von Arbeitsplätzen“, sagte Thomas. Er befürchte einen Exodus unter den Familienbetrieben. Die SPD plane, die bisherigen Verschonungsregeln für Betriebserben weitgehend zu streichen und durch einen fixen Unternehmensfreibetrag von fünf Millionen Euro zu ersetzen.
Nach Jahren der Stagnation, bedürfe es nun echter Steuersenkungen statt ideologischer Belastungsdebatten, so Thomas.
Text/Foto: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
