Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt treibt die Modernisierung des Planungs- und Bauwesens voran. Mit der geplanten Novellierung des Architektengesetzes reagiert das Land auf den fundamentalen Wandel der Branche. Schwerpunkte der Reform sind die Digitalisierung durch Building Information Modeling Methoden (BIM), die Stärkung der Architektenkammer sowie ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit durch eine neue „Kultur des Weiterbauens“.
„Die Novellierung des Architektengesetzes ist kein bürokratischer Selbstzweck, sondern die notwendige Antwort auf eine Welt, die sich fundamental wandelt. Ziel ist die Qualität und Zukunftsfähigkeit eines Berufsstandes zu sichern, der maßgeblich für die Lebensqualität in den Städten und Dörfern Sachsen-Anhalts verantwortlich ist“, sagt René Barthel (Foto), Mitglied der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Tourismus der CDU-Landtagsfraktion.
Bartel weiter: „Ein Kernstück der Reform ist die Anpassung der geschützten Berufsbezeichnungen an die heutige Komplexität. Architektur wird künftig als ganzheitliches Arbeitsfeld definiert, das weit über den reinen Gebäudeentwurf hinausgeht. Damit soll das Vertrauen der Bauherren in die Kompetenz und Integrität der Fachleute gestärkt werden.“
„Um den Anschluss an den digitalen Wandel nicht zu verlieren, forciert das Gesetz medienbruchfreie Verfahren und die Nutzung von BIM. Diese kooperative Arbeitsmethodik bildet Bauwerke als intelligente 3D-Modelle ab und soll Planungs- sowie Bauprozesse effizienter und transparenter machen.“, so Barthel abschließend.
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Text/Foto: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt am 20. April 2026
