Thomas: Brüssel und Berlin müssen absehbare Verteuerung abmildern
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas (Foto), hat angesichts eines absehbar bevorstehenden Energiemangels die rasche Aktivierung von nationalen und europäischen Notfallplänen gefordert.
„Mit Blick auf den Iran-Konflikt muss schon kurzfristig mit einem weltweiten Ausfall von 20 Prozent der Öl- und Gaslieferungen gerechnet werden. Dies wird negative Konsequenzen für den Chemiestandort Sachsen-Anhalt und die gesamte Wirtschaft des Landes haben.
Bundesregierung und EU-Kommission sind jetzt aufgefordert, alle notwendigen Schritte einzuleiten. Dazu gehört das sofortige Aussetzen von verteuernden Faktoren wie CO2-Steuern, Klimaabgaben oder Zertifikatehandel“, so Thomas.
Die sich abzeichnenden Versorgungsprobleme bei Öl und Gas würden die Volkswirtschaft in einer bereits angespannten Situation mit voller Wucht treffen. Versorgungsengpässe oder Preisexplosionen könnten viele Unternehmen wegen bereits hoher Strompreise nicht mehr kompensieren.
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Text/Foto: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt am 03. März 2026
