Silbersack (FDP): „Sachsen-Anhalt lahmzulegen, ist verantwortungslos“

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Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Andreas Silbersack (Foto), übt scharfe Kritik an der Gewerkschaft ver.di und ihrem Vorgehen im aktuellen Nahverkehrs-Streik. „Was ver.di hier veranstaltet, ist kein normaler Arbeitskampf mehr. Das ist eine bewusste Lahmlegung unseres Landes; auf Kosten der Bürger, der Schüler und der Wirtschaft“, erklärt Silbersack.

Während in Magdeburg, Halle und Dessau Busse und Bahnen stillstehen, verschärfe ver.di den Konflikt weiter: „Weniger arbeiten, gleich viel verdienen und dafür ganze Städte lahmlegen: Das hat mit verantwortungsvoller Tarifpolitik nichts mehr zu tun“, so Silbersack.

Der FDP-Fraktionschef wirft der Gewerkschaft vor, die Auswirkungen bewusst in Kauf zu nehmen: „Pendler kommen nicht zur Arbeit, Unternehmen verlieren täglich Geld, und Schülerinnen und Schüler verpassen den Unterricht. ver.di weiß das und macht trotzdem weiter.“ Für Silbersack ist klar: „Hier wird ein ganzes Land als Druckmittel eingesetzt. Das ist unverhältnismäßig und schadet massiv dem Vertrauen in zentrale Infrastruktur.“

Auch wirtschaftlich sieht die FDP gravierende Folgen: „Ein Standort, an dem regelmäßig Busse und Bahnen stillstehen, verliert an Attraktivität. Das ist Gift für Investitionen und Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt.“ Silbersack fordert ver.di auf, den Kurs zu korrigieren: „Es braucht Lösungen am Verhandlungstisch und eben keine Eskalation auf der Straße.“ Abschließend betont er: „Das Streikrecht ist wichtig. Aber wer es so einsetzt, dass das öffentliche Leben komplett zusammenbricht, überschreitet eine Grenze.“

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Quelle: FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt am 20. März 2026

Foto: Andreas Silbersack (c) Hans Eckardt