Bürokratieabbau hat Priorität für CDU-Fraktion / Thomas: Radikale Entschlackung nötig

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Magdeburg. „Die deutsche Wirtschaft steht an einem kritischen Wendepunkt. Während der globale Wettbewerb an Fahrt gewinnt, droht der Standort Deutschland unter der Last einer beispiellosen Regulierungswelle zu ersticken. Ohne eine radikale Entschlackung der Verwaltungsprozesse verliert die Bundesrepublik den Anschluss an die Weltspitze“, betont der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas (Foto).

Täglich würden Unternehmer und Fachkräfte wertvolle Arbeitszeit mit dem Ausfüllen von Formularen, der Erstellung von Statistiken und der Erfüllung komplexer Dokumentationspflichten verbringen. Laut aktuellen Berechnungen des ifo Instituts koste Verwaltung die Volkswirtschaft jährlich rund 146 Milliarden Euro an Wertschöpfung. Geld, das für Forschung, Entwicklung und dringend notwendige Investitionen in die Transformation fehlen würde.

„Bürokratie ist zum größten Investitionshindernis unserer Zeit geworden. Wir befinden uns in einer paradoxen Situation. Während Unternehmen händeringend nach Fachkräften suchen, binden wir hunderttausende Mitarbeiter in unproduktiven Compliance-Aufgaben. Das ist eine Verschwendung von Humankapital, die wir uns schlicht nicht mehr leisten können“, so Thomas.

Dass Entbürokratisierung gelingen könne, zeigten die Novellierung der Bauordnung und das Tariftreue- und Vergabegesetz in Sachsen-Anhalt.

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Text/Foto: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt