Gefahrenabwehr und wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung
Magdeburg. Die CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt unterstützt die Entscheidung der Landesregierung, aus Gründen der Gefahrenabwehr den Weiterbetrieb der DOMO Caproleuna GmbH auf einem Mindestniveau von 30 Prozent sicherzustellen.
Wie die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Sandra Hietel-Heuer (Foto r.), mitteilt, wurde bei der Sitzung am Mittwoch des Ausschusses für Wissenschaft, Energie, Klima und Umwelt das Thema der Finanzierung des vorübergehenden Betriebes mit dem zuständigen Umweltministerium diskutiert und die überplanmäßige Ausgabe begründet.
„Eine Chemieanlage dieser Größenordnung kann nicht einfach abgeschaltet werden – sie muss technisch kontrolliert und schrittweise heruntergefahren werden. Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass dies unter den aktuellen winterlichen Bedingungen nicht gefahrlos möglich ist. Bei Frost drohen Leitungen zu bersten und gefährliche Stoffe auszutreten. Die Landesregierung hat deshalb schnell reagiert, um Risiken für die Bevölkerung und das Umfeld auszuschließen“, so Hietel-Heuer.
Für den wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktion, Ulrich Thomas (Foto l.), bietet der Weiterbetrieb eine Chance, neue Investoren für ein großes, unter Volllast profitables Unternehmen zu gewinnen.
„Das Ziel bleibt, DOMO zu erhalten, die bereits eingesetzten öffentlichen Mittel zumindest teilweise zurückzuführen und die künftigen Steuereinnahmen eines stabil betriebenen Werkes zu sichern. Der Einsatz für den Erhalt der DOMO ist daher nicht nur ein Sicherheitsaspekt – er ist auch eine wirtschaftlich verantwortungsvolle Entscheidung für das Land und die Region“, so Thomas.
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Text/Foto: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
