Verdi-Chef Frank Werneke hat Kanzler Friedrich Merz vorgeworfen, für die Reformpläne bisher keinen Konsens mit den Gewerkschaften gesucht zu haben. Er sagte in der ARD, die Bundesregierung habe alle möglichen Kommissionen eingesetzt, ohne jegliche Beteiligung der Sozialpartner. Unter Merz‘ Vorgängern habe es regelmäßig Austauschrunden im Kanzleramt gegeben. Für Juni sei nun ein Gespräch geplant. Werneke signalisierte Kompromissbereitschaft. Er lehnt es aber ab, den Kündigungsschutz zu lockern oder das Renteneintrittsalter zu erhöhen. (MDR Aktuell)
Foto: Frank Werneke (c) Verdi
