Der Richterbund Sachsen-Anhalt sieht die Ermittlungsbehörden des Landes dramatisch unterbesetzt. Vor allem die größeren Staatsanwaltschaften in Magdeburg und Halle seien betroffen. Das gefährde die Strafverfolgung im Land. Erschwerend wirke ein Einstellungsstopp für die Haushaltsjahre 2025/26. Der Richterbund kritisiert zudem, dass Spezialisten nicht besonderes befördert würden und leistungsbezogene Anreize faktisch fehlten. Zudem sei die technische Unterstützung wie KI-gestützte Dokumentenanalyse oder Spracherkennung unzureichend. (MDR Aktuell)
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