Kosmehl (FDP) zum Urteil im Magdeburg-Prozess: „Aufarbeitung darf jetzt nicht enden“

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Magdeburg. Das Landgericht Magdeburg hat Taleb A. wegen des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt vom 20. Dezember 2024 zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Dazu erklärt Guido Kosmehl (Foto), Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt:
 
„Wir begrüßen, dass der Attentäter für seine schreckliche Tat verurteilt wurde. Mit dem Schuldspruch und der Verhängung einer lebenslangen Haftstrafe hat das Gericht die Tat entsprechend gewertet. Dennoch macht auch dieser Tag das Leid der Opfer und Hinterbliebenen nicht ungeschehen. Es bleibt unsere Aufgabe, diesen Menschen unsere Unterstützung zu geben.
 
Auch der Untersuchungsausschuss des Landtags hat in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, den Anschlag aufzuklären und Lehren für die Zukunft zu ziehen. Der Abschlussbericht ist eine gute Grundlage, um konkrete Konsequenzen zu entwickeln – bei der Aufsicht über den Maßregelvollzug, bei den Sicherheitsstrukturen für Großveranstaltungen und bei den Abläufen zwischen den beteiligten Behörden. Diese Arbeit müssen wir jetzt konsequent fortsetzen.“

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Quelle: FDP-Fraktion Sachsen-Anhalt am 26. Juni 2026

Foto: Guido Kosmehl (c) Hans Eckardt