Ministerpräsident Sven Schulze setzt auf Leistung, mehr Praxisbezug und starke Schulen: „Eine gute Bildungspolitik ist die beste Wirtschaftspolitik.“

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Magdeburg. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze hat sich in der Aktuellen Debatte des Landtages „Praxisnahe Bildung als Wachstumsmotor für Sachsen-Anhalt“ für eine stärkere Praxisorientierung in Schulen ausgesprochen. Für ihn ist klar: Praxisnahe Bildung stärkt die Ausbildungsreife und Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen. Schulen und Wirtschaft müssen noch enger zusammenarbeiten, um frühzeitig Einblicke in Berufe zu ermöglichen. Gleichzeitig gilt es, den Fachkräftebedarf der Unternehmen nachhaltig zu sichern.

Ministerpräsident Sven Schulze sagte: „Wir können über Fachkräftemangel, Wirtschaftswachstum und Wohlstand reden – am Ende beginnt alles mit guter Bildung. Ich will, dass junge Menschen in Sachsen-Anhalt die besten Chancen bekommen und gleichzeitig unsere Unternehmen die Fachkräfte finden, die sie brauchen. Dafür setzen wir als Landesregierung auf Leistung, Praxisbezug und auf starke Schulen in Stadt und Land. Eine gute Bildungspolitik ist die beste Wirtschaftspolitik – und für mich die wichtigste Zukunftsinvestition für unser Land.“

Mehr Praxisbezug und bessere Berufsorientierung

Die Landesregierung baut die praxisnahe Bildung weiter aus. Mit Praxislerntagen, dem Produktiven Lernen und der Praktikumsprämie von 120 Euro pro Woche lernen Schülerinnen und Schüler frühzeitig Berufe und Unternehmen kennen. Das erleichtert den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und hilft zugleich den Betrieben bei der Fachkräftesicherung.

„Die Fachkräfte von morgen sitzen heute in unseren Klassenzimmern. Deshalb bringen wir Schulen und Wirtschaft enger zusammen und sorgen dafür, dass junge Menschen frühzeitig Perspektiven für Ausbildung und Beruf kennenlernen. Mir ist wichtig, dass junge Menschen ihre Zukunft hier bei uns im Land sehen. Sachsen-Anhalt ist ein Chancenland. Wir haben kluge Köpfe, gute Ideen und starke Regionen. Wenn wir mit den Menschen in unserem Land weiter mutig nach vorn gehen, bleibt unser Sachsen-Anhalt ein Ort, in dem man gut leben, gut arbeiten und gern zu Hause sein kann“, sagte Ministerpräsident Sven Schulze.

Gute Bildung im ganzen Land sichern

Die Landesregierung setzt sich dafür ein, auch im ländlichen Raum attraktive Bildungsangebote zu erhalten. Neue Modelle wie Campusschulen und mehr Flexibilität bei der Schulorganisation sollen dazu beitragen, Schulstandorte langfristig zu sichern und die Unterrichtsversorgung zu stärken. Gleichzeitig sollen Kinder und Jugendliche unabhängig von Herkunft und Wohnort faire Bildungschancen erhalten.

Hintergrund: Sachsen-Anhalt stärkt seit Jahren die praxisnahe Bildung. Dazu gehören unter anderem Praxislerntage, das Produktive Lernen sowie die Praktikumsprämie für freiwillige Schülerpraktika in Höhe von 120 Euro pro Woche. Darüber hinaus wird die wirtschaftliche Bildung weiter ausgebaut. Ab dem Schuljahr 2027/28 wird das Fach Wirtschaft auch an Gymnasien verbindlich eingeführt.

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Quelle: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt am 23. Juni 2026

Foto: Sven Schulze © Rayk Weber