EuGH-Urteil gefährdet Zugnahverkehr – CDU Fraktion fordert: Bund muss Finanzierung absichern

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Magdeburg. Die CDU-Fraktion im Landtag warnt vor erheblichen Folgen des EuGH-Urteils zu den deutschen Trassenpreisen. Durch den Wegfall der bisherigen Deckelung könnten die Kosten für den Schienenpersonennahverkehr stark steigen und zu massiven Finanzierungslücken führen.

Elke Simon-Kuch (Foto) Mitglied der Arbeitsgruppe Infrastruktur und Digitales der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt betont: „Wenn die Trassenpreise schneller steigen als die Zuschüsse des Bundes, drohen höhere Ticketpreise oder gestrichene Zugverbindungen. Das dürfen wir nicht zulassen.“

Simon Kuch betont: „Wir fordern deshalb eine deutliche Erhöhung der Regionalisierungsmittel, eine Reform des Trassenpreissystems sowie eine Überprüfung der Eigenkapitalverzinsung der DB InfraGO. Nur so kann der Nahverkehr bezahlbar und verlässlich bleiben.“

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Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt am 23. April 2026

Foto: Elke Simon-Kuch (c) Rayk Weber