Mehrheit gegen Einschränkung des Teilzeitrechts, Großteil der Deutschen befürwortet Abschaffung der 8-Stunden-Regel

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Beim Thema Teilzeit stößt eine Einschränkung des bestehenden Rechts bei den Bundesbürgern überwiegend auf Ablehnung. Nur 38 Prozent fänden es sinnvoll, wenn Arbeitnehmer nicht mehr grundsätzlich ein Recht auf Teilzeit hätten, sondern dieses nur noch bei bestimmten Gründen – etwa zur Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen – geltend machen könnten. Eine Mehrheit von 59 Prozent hält eine Einschränkung des Teilzeitrechts hingegen für nicht sinnvoll. Lediglich unter den Anhängern der CDU/CSU befürwortet eine knappe Mehrheit (53 %) eine solche Begrenzung.

Großteil der Deutschen befürwortet Abschaffung der 8-Stunden-Regel

Neben der Frage nach dem Recht auf Teilzeit geht es den Bundesbürgern auch um die Ausgestaltung der täglichen Arbeitszeit. Derzeit darf diese – von Ausnahmefällen abgesehen – nicht länger als acht Stunden betragen. Eine klare Mehrheit von 59 Prozent der Bundesbürger spricht sich dafür aus, die bestehende Regelung abzuschaffen und stattdessen eine Wochenarbeitszeit von maximal 40 Stunden festzulegen. 37 Prozent wären gegen eine solche Flexibilisierung des Arbeitsrechts. Auch unter den abhängig Beschäftigten unterstützt eine Mehrheit von 57 Prozent eine Änderung der derzeit geltenden Arbeitszeitregelung. Die größten Vorbehalte gegenüber einer Flexibilisierung der Arbeitszeitregelung zeigen sich bei Bundesbürgern in Ostdeutschland (45 %), Anhängern der AfD (50 %) und besonders deutlich bei den Anhängern der Linken (57 %).

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Text/Foto (c) RTL/ntv am 03. Februar 2026