Thomas: Angriff auf Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas (Foto), kritisiert die Pläne von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zur Reform des Arbeitszeitgesetzes scharf. Die vorgesehenen Regelungen seien „ein weiterer Beleg dafür, dass sozialdemokratisch geführte Ministerien der Bundesregierung die wirtschaftliche Realität in den Unternehmen zunehmend aus dem Blick verlieren“.
„Während sich unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb behaupten müssen, setzt das Bundesarbeitsministerium auf mehr Regulierung, mehr Dokumentation und weniger Flexibilität. Das ist der falsche Weg“, so Thomas.
Insbesondere mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe und industrielle Arbeitgeber seien auf flexible Arbeitszeitmodelle angewiesen, um auf Auftragsschwankungen, Fachkräftemangel und globale Marktbedingungen reagieren zu können. Starre Vorgaben würden die betriebliche Praxis erschweren und zusätzliche Bürokratie verursachen.
„Die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts lässt sich nicht mit den Instrumenten der Vergangenheit gestalten. Arbeitnehmer wünschen sich mehr Eigenverantwortung und flexible Arbeitszeiten. Die Politik sollte diese Entwicklung unterstützen, statt sie durch neue Vorschriften auszubremsen. Deutschland braucht mehr wirtschaftliche Freiheit und weniger staatliche Detailsteuerung. Wer Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand sichern will, muss den Betrieben Vertrauen entgegenbringen, statt immer neue Auflagen zu schaffen“, so Thomas.
……..
Text/Foto: CDU-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
