AFD-VETTERNWIRTSCHAFT: „Die bereichern sich selbst!“ –Wie die AfD Sachsen-Anhalt Steuergeld teilt

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Die AfD Sachsen-Anhalt steckt in einer Vetternwirtschaftsaffäre. Mehrere Familienmitglieder von Funktionären arbeiten in Bundestagsbüros von Parteikollegen – zu üppigen Gehältern. Besonders brisant: Der Vater von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kassiert als Büroleiter eines Bundestagsabgeordneten mehr als 7000 Euro monatlich. Gesetzlich erlaubt, politisch verheerend. Sebastian Vorbach zieht in seiner Analyse einen Vergleich zu HC Strache.

Der frühere FPÖ-Chef überstand die Ibiza-Affäre bei seinen Anhängern – doch die anschließende Spesenaffäre brach ihm das Genick. Wer sich am Steuergeld bedient, verliert das Vertrauen der eigenen Wähler. Genau diese Gefahr droht der AfD jetzt. Bernd Baumann, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, kündigte bei WELT TV bereits strengere parteiinterne Regeln an. Doch der Schaden wächst.

Derweil sorgt Angela Merkels angekündigter Auftritt auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart für Aufsehen. Sie stiehlt damit Friedrich Merz und Manuel Hagel das Rampenlicht – ausgerechnet vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Beobachter sehen darin ein Signal: Die CDU tut sich unter Merz schwer, einen eigenständigen Kurs zu finden. Der weichgespülte Parteitag erinnert manchen an die Ära Merkel.

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Text/Foto: Welt Nachrichtensender