Sicherheit im Nahverkehr hat für CDU-Fraktion Vorrang / Gürth: Realistische Finanzierung statt unrealistischer Preissenkungen

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Magdeburg. Die CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat auf die deutlich steigende Zahl sicherheitsrelevanter Vorfälle im öffentlichen Nahverkehr hingewiesen. „Die aktuellen Daten der Bundesregierung und der polizeilichen Kriminalstatistik zeigen eine spürbare Zunahme von Gewaltdelikten an Bahnhöfen und in Zügen. Für viele Fahrgäste führt dies zu wachsender Verunsicherung – besonders in den Abendstunden“, so Detlef Gürth (Foto), verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion.

Um den Betrieb sicherzustellen, müssten Verkehrsunternehmen inzwischen erheblich in zusätzliches Sicherheitspersonal, moderne Überwachungstechnik und bauliche Maßnahmen investieren. Diese Kosten seien unverzichtbar, um Fahrgäste und Beschäftigte zu schützen.

„Wer einen sicheren und verlässlichen Nahverkehr will, muss die Realität der Kosten anerkennen. Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif“, erklärte Gürth. Vor diesem Hintergrund kritisiere die CDU-Landtagsfraktion politische Forderungen nach stark sinkenden Ticketpreisen oder einem Nulltarif. Solche Vorschläge blendeten die massiv gestiegenen Sicherheitsausgaben aus und würden am Ende die Funktionsfähigkeit des Nahverkehrs gefährden. Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum müssten Vorrang haben. Erst wenn diese gewährleistet seien, könne seriös über tarifliche Entlastungen gesprochen werden.

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Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt

Foto: Detlef Gürth (c) Rayk Weber