Deutliche Ablehnung zusätzlicher Krankenkassenbeiträge auf Mieteinnahmen und Kapitalerträge
Eine deutliche Mehrheit der Deutschen befürwortet die Idee, arbeitsfähige Empfänger des Bürgergelds zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten, solange sie keine reguläre Beschäftigung gefunden haben. 81 Prozent halten diesen Vorschlag für richtig, nur 15 Prozent sprechen sich dagegen aus. Skeptischer zeigen sich Anhänger der Grünen, von denen ein Drittel (33 %) den Vorstoß ablehnt, sowie vor allem Anhänger der Linkspartei. Hier spricht sich eine knappe Mehrheit (52 %) gegen eine solche Verpflichtung aus.
Deutliche Ablehnung zusätzlicher Krankenkassenbeiträge auf Mieteinnahmen und Kapitalerträge
Während die Forderung nach gemeinnütziger Arbeit für arbeitsfähige Bürgergeld-Empfänger auf breite Zustimmung stößt, zeigt sich beim Thema Krankenversicherungsbeiträge ein deutlich anderes Meinungsbild. Um finanzielle Lücken im Gesundheitssystem zu schließen, wurde vorgeschlagen, künftig nicht nur Einkommen aus Erwerbsarbeit, sondern auch Mieteinnahmen und Kapitalerträge mit Krankenkassenbeiträgen zu belegen. Nur 26 Prozent der Bundesbürger unterstützen diesen Ansatz, eine große Mehrheit von 70 Prozent lehnt ihn ab. Auch unter den Anhängern der SPD, deren Bundesvorstand kürzlich einen entsprechenden Beschluss fasste, überwiegt die Ablehnung (66%). Zustimmung findet der Vorschlag hingegen nur knapp bei den Anhängern der Grünen (50 %) und der Linkspartei (55 %).
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Text/Foto (c) RTL/ntv am 17. Februar 2026
