In Deutschland wird über Steuersenkungen für Gutverdiener diskutiert. Nach einem Vorschlag von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann soll der Spitzensteuersatz nicht bei 68.000 Euro greifen, sondern erst bei 80.000. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisierte, die CDU regiere völlig ohne Kompass. Während sie Steuersenkungen für Gutverdiener wolle, würden die versprochenen Entlastungen bei der Stromsteuer und für Familien und Mittelstandsunternehmen nicht umgesetzt. Die Linken-Finanzexpertin Doris Achelwilm lehnte den Vorschlag ebenfalls ab und sprach sich für eine deutliche Erhöhung des Grundfreibetrags aus. (MDR Aktuell)
Foto: Katharina Dröge (c) Stefan Kaminski/Gruene Bundestag
