Ines Schwerdtner: Mercedes- Beschäftigte brauchen Plan statt Sparhammer

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Angesichts des massiven Gewinneinbruchs bei Mercedes fordert die Parteivorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner, einen Plan und verbindliche Regeln für die Transformation der Automobilindustrie:

„Wenn bei Mercedes der Gewinn einbricht, darf die Antwort nicht heißen: Druck nach unten, Sparen auf dem Rücken der Beschäftigten und Abfindungen als Allzweckwaffe. Wer in guten Jahren Milliarden verdient, muss in schwierigen Jahren selbst Verantwortung übernehmen anstatt sie auf die Beschäftigten abzuwälzen.
 

Unternehmen, die Unterstützung oder industriepolitische Flankierung erwarten, müssen im Gegenzug verbindlich liefern. Entlassungen und Standortschließungen sind tabu, gute Arbeitsstandards nicht verhandelbar.

Genau jetzt braucht es einen Plan für die Transformation der Autoindustrie: Investitionen in Zukunftstechnologien, sichere Jobs und echte Mitbestimmung statt Wachstumsfantasien im Luxussegment. Die Beschäftigten sind nicht das Ventil für Zölle, Währungseffekte oder Konkurrenz in China.“

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Quelle: Die Linke Parteivorstand am 12. Februar 2026

Foto: Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke © Olaf Kostritz