Forsa Aktuell: Drei Viertel glaubt nicht an „Neustart“ der Regierungskoalition / Meisten Befragten gehen von Verschlechterung nach Regierungszeit von Union und SPD aus

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16 Prozent der Erwerbstätigen machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz

Nach den Streitigkeiten innerhalb der Bundesregierung in den vergangenen Wochen haben die Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD im Bundestag auf ihrer Klausurtagung für den Herbst einen „Neustart“ und eine bessere Zusammenarbeit versprochen. Nach aktueller Auswertung des RTL/ntv Trendbarometers glaubt allerdings weniger als ein Viertel der Bundesbürger (23 %), dass die Regierungspartner nach der Sommerpause wieder mehr an einem Strang ziehen werden. Drei Viertel (75 %) gehen hingegen davon aus, dass die Streitigkeiten zwischen den Regierungsparteien weiter andauern werden. Noch am ehesten an einen „Neustart“ der Koalitionsparteien glauben die Anhänger von CDU und CSU mit 42 Prozent. Doch auch unter den Unions-Anhängern erwartet eine Mehrheit (57 %) keinen „Neustart“. SPD- (68 %), Grünen (70 %), Linken- (86 %) und AfD-Anhänger (94 %) stehen einem „Neustart“ der Regierungskoalition nach der Sommerpause pessimistisch gegenüber.

Meisten Befragten gehen von Verschlechterung nach Regierungszeit von Union und SPD aus

Knapp drei Viertel der Bundesbürger gehen von keiner Verbesserung für Deutschland am Ende der Regierungszeit von Union und SPD aus: 36 Prozent erwarten keine Veränderung, 38 Prozent sogar eine Verschlechterung der Situation im Land. Nur 25 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass es Deutschland besser gehen wird als heute. Nur unter den Anhängern von CDU und CSU glaubt eine knappe Mehrheit (52 %) an eine Verbesserung im Vergleich zu heute. Von den Anhängern des Koalitionspartners SPD erwartet das weniger als ein Drittel (30 %). Eine Verschlechterung der Verhältnisse in Deutschland unter der aktuellen Regierung erwarten vor allem ostdeutsche Bundesbürger (48 %), die Anhänger der Linke (52 %) und insbesondere die Anhänger der AfD (83 %).

16 Prozent der Erwerbstätigen machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz

16 Prozent der Erwerbstätigen – genauso viele wie Ende letzten Jahres – machen sich derzeit Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Überdurchschnittlich häufig äußern Selbständige (26%) diese Sorge.

Text/Foto (c) RTL/ntv am 02. September 2025