Skatepark am Olvenstedter Scheid zur Nutzung freigegeben / Neue Anlage für Neu Olvenstedt

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Magdeburg. Die von vielen erwartete Skateanlage in der Johannes-Göderitz-Straße/Ecke Olvenstedter Scheid kann pünktlich zum Feiertagswochenende genutzt werden. Zwar ist vor den Sommerferien noch eine offizielle Eröffnung geplant, doch der Skatepark kann von der ansässigen Skateszene bis dahin bereits auf Herz und Nieren getestet werden.
 
Im Auftrag des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg entsandt seit dem vergangenen Herbst auf dem rund 800 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Skateanlage für rund 613.000 Euro eine moderne, barrierefreie Sport- und Freizeitfläche für BMXer, Inliner, Skateboarder, WCMXer (Rollstuhlsportlerinnen und -sportler) sowie Scooterfahrerinnen und -fahrer.
 
Der alte Skatepark im Olvenstedter Scheid war in die Jahre gekommen und wurde bereits im August 2025 zurückgebaut. Auf der gleichen Fläche wurde nun die attraktive Anlage in langlebiger Ortbetonbauweise errichtet.
 
Gestaltet wurde der neue Skatepark nach dem „Street-Flow-Konzept“ – einer Kombination aus klassischen Street-Elementen wie „Banks“ und Geländern, die aus dem urbanen Raum bekannt sind, und organisch geformten Flow-Elementen. Die Fahrwege wurden durch farbliche Markierungen klar von den übrigen Bereichen abgegrenzt. Für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer wurde zudem eine spezielle WCMX-Auffahrt integriert, die einen barrierefreien Zugang zu allen Ebenen ermöglicht. Die Anlage verfügt über eine Gesamthöhe von rund einem Meter und wird von Aufenthaltsbereichen mit Betonsitzelementen und integrierten Papierkörben eingerahmt.
 
Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die aktive Beteiligung der lokalen Skateszene. In drei Workshops konnten Nutzerinnen und Nutzer ihre Wünsche und Ideen einbringen. So ist eine Anlage entstanden, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Szene entspricht und die größtmögliche Attraktivität für alle bieten soll. Deshalb war die Neugier auf die neuen Obstacles, das sin Hindernisse, die beim Fahren überwunden werden, so groß, dass die Anlage bereits vor ihrer offiziellen Fertigstellung rege befahren wurde.
 
Der Neubau basiert auf der Prioritätenliste der Spielplatzflächenkonzeption der Landeshauptstadt Magdeburg. Finanziert wurde der Skatepark aus Mitteln des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR (PMO), welche durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt bereitgestellt wurden. Diese Fördergelder wurden durch die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) an die ostdeutschen Bundesländer zweckgebunden für Investitionen in wirtschaftliche, soziale und kulturelle Vorhaben ausgezahlt.
 
Noch vor den Sommerferien ist eine Veranstaltung zur Würdigung des Einsatzes dieser PMO-Mittel beim Spielplatzbau des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg mit allen Beteiligten geplant.

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Quelle: Landeshauptstadt Magdeburg am 30. April 2026

Symbolfoto/pixabay