Kontinuität aus den eigenen Reihen: Dr. med. Peter Fricke wird Chefarzt im Klinikum Cracau

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Magdeburg. Seit dem 1. April 2026 ist Dr. med. Peter Fricke neuer Leiter der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Cracau der Universitätsmedizin Magdeburg. Der bisherige Leitende Oberarzt steht für medizinische Kompetenz, Verlässlichkeit und Kontinuität am Standort. Mit seiner Ernennung zum Chefarzt setzt das Klinikum auf eine starke Lösung aus den eigenen Reihen sowie auf die Weiterentwicklung der chirurgischen Versorgung für die Menschen in Magdeburg und der Region.

Dr. med. Peter Fricke ist Facharzt für Chirurgie und seit dem 1. August 2010 am Klinikum Cracau tätig. Seine fachärztliche Weiterbildung absolvierte er an der Universitätsmedizin Magdeburg. Zu seinen weiteren beruflichen Stationen gehören leitende ärztliche Aufgaben im Justizvollzug sowie der Aufbau medizinischer Versorgungsstrukturen in der JVA Burg. Im Klinikum Cracau ist er darüber hinaus in die chirurgische MVZ-Sprechstunde eingebunden und steht damit für die enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung am Standort.

Für Patientinnen und Patienten bedeutet der Wechsel vor allem eines: verlässliche chirurgische Versorgung mit klaren Ansprechpartnern und kurzen Wegen. Als Haus der Grund- und Regelversorgung deckt das Klinikum Cracau in der Allgemein- und Viszeralchirurgie ein breites Spektrum ab. Dazu gehören unter anderem Eingriffe an Schilddrüse und Nebenschilddrüse, an der Gallenblase, bei Hernien der Bauchwand sowie an Magen und Darm. Hinzu kommen proktologische Behandlungen und minimalinvasive Verfahren. Perspektivisch soll insbesondere die minimalinvasive kolorektale Chirurgie weiter ausgebaut werden.

„Mit Dr. med. Peter Fricke übernimmt ein sehr erfahrener Chirurg die Verantwortung, der unseren Standort, unsere Teams und die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten bestens kennt. Diese Entscheidung steht für Kontinuität, medizinische Qualität und die verlässliche Weiterentwicklung unseres chirurgischen Angebots“, sagt Thomas Schröder, Geschäftsführer des Klinikums Cracau.

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist zugleich ein zentraler Bestandteil der medizinischen Grund- und Regelversorgung am Standort. Als chirurgische Klinik ist sie eng mit der Notfallversorgung verbunden und damit unverzichtbar für die Leistungsfähigkeit des Hauses. Gemeinsam mit seinem Team soll die chirurgische Versorgung in Cracau fachlich und strukturell weiterentwickelt werden.

Auch künftig will das Klinikum Cracau seine Rolle als wichtiger Baustein der regionalen Versorgung weiter stärken. Ziel ist es, das chirurgische Angebot am Standort bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit im Verbund der Universitätsmedizin Magdeburg im Sinne einer abgestimmten, patientenorientierten Versorgung weiter zu stärken. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir mit dieser Aufgabe entgegengebracht wird. Mir ist wichtig, die hohe Qualität der Versorgung gemeinsam mit dem Team weiterzuführen und unsere Klinik im Sinne der Patientinnen und Patienten zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht für uns eine sichere, menschlich zugewandte und gut abgestimmte Behandlung“, sagt Dr. med. Peter Fricke.

Mit der Besetzung der Chefarztposition unterstreicht das Klinikum Cracau seinen Anspruch, medizinische Qualität, Kontinuität und gute Zusammenarbeit im Gesundheitsverbund weiter auszubauen.

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Zur Person

Dr. med. Peter Fricke, geboren am 4. April 1968, ist Facharzt für Chirurgie. Seit dem 1. August 2010 ist er am Klinikum Cracau tätig. Seine fachärztliche Weiterbildung absolvierte er an der Universitätsmedizin Magdeburg. Zu seinen beruflichen Stationen gehören zudem leitende ärztliche Aufgaben im Justizvollzug sowie der Aufbau medizinischer Versorgungsstrukturen in der JVA Burg. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der kolorektalen Chirurgie und der Proktologie. Darüber hinaus verfügt er über Qualifikationen in der Suchttherapie und über die Weiterbildungsermächtigung für die Allgemeine Chirurgie.

Klinikum Cracau

Das Klinikum Cracau bei Pfeiffers der Universitätsmedizin Magdeburg ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung in Magdeburg und zugleich Akademisches Lehrkrankenhaus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit August 2025 ist das Haus fester Bestandteil der Universitätsmedizin Magdeburg und bietet gemeinsam mit den Partnern im Verbund medizinische Leistungen für Patientinnen und Patienten in Magdeburg und der Region an.

Das heutige Klinikum Cracau geht aus dem früheren Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen hervor und verbindet diese gewachsene Versorgungstradition mit einer neuen Rolle im Verbund der Universitätsmedizin Magdeburg. Das Haus steht für wohnortnahe, qualitätsgesicherte Versorgung und verfügt über ein breites medizinisches Spektrum, unter anderem in Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Gastroenterologie, Geriatrie und Notfallversorgung.

Universitätsmedizin Magdeburg

Die Universitätsmedizin Magdeburg verbindet Krankenversorgung, Forschung und Lehre unter einem Dach und zählt zu den prägenden Gesundheitsstandorten in Sachsen-Anhalt. Sie besteht aus der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. und steht für die enge Verzahnung von universitärer Medizin, wissenschaftlicher Exzellenz und moderner Patientenversorgung.

Mit ihren Einrichtungen in Magdeburg und der Region verfolgt die Universitätsmedizin Magdeburg das Ziel, medizinische Versorgung sektorenübergreifend weiterzuentwickeln und patientenorientiert zu gestalten. Zum Verbund gehören neben dem Universitätsklinikum inzwischen auch weitere Standorte und Einrichtungen, darunter das Klinikum Cracau, die Lungenklinik Lostau sowie mehrere medizinische Versorgungszentren (MVZ).

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Foto: Dr. med. Peter Fricke, Chefarzt im Klinikum Cracau. Er hat am 1. April 2026 die Leitung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie übernommen.

(c) Fotografin: Sarah Kossmann / UMMD