Der Iran hat die angekĂŒndigte Ăffnung der StraĂe von Hormus wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht. Nun Ă€uĂert sich der ParlamentsprĂ€sident des Landes zum Stand der Verhandlungen mit den USA.
Bei den Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA bestehen nach Angaben aus Teheran weiter groĂe Differenzen. Man habe zwar Fortschritte erzielt, doch gebe es weiterhin eine erhebliche Kluft zwischen den beiden Staaten, erklĂ€rte Irans ParlamentsprĂ€sident Mohammed Bagher Ghalibaf in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Einige Streitpunkte seien zwar gelöst worden, andere Punkte blieben jedoch ungeklĂ€rt. Man sei noch «weit von einer endgĂŒltigen Einigung entfernt.»
Sein Land kontrolliere den gesamten Schiffsverkehr durch die StraĂe von Hormus, sagte Ghalibaf in dem am Morgen im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview. Kurz zuvor hatte der Iran die angekĂŒndigte Ăffnung der fĂŒr den globalen Ălmarkt wichtigen Meerenge wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht und geht seither dort militĂ€risch gegen Schiffe vor. Die Entscheidung der USA, eine Blockade zu verhĂ€ngen, sei töricht und ignorant gewesen, sagte Ghalibaf.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 19. April 2026
