WELT-Herausgeber Ulf Poschardt sieht in den Angriffen von #USA und #Israel auf den #Iran ein klares Signal: An eine Verhandlungslösung mit dem Mullah-Regime glaube man nicht mehr. Ein möglicher Tod von Ali #Chamenei allein bedeute jedoch noch keinen Regimewechsel.
„Ein Regime-Change ist der Wunsch“, sagt Poschardt – verweist aber auf die Komplexität des Systems in Teheran.
Das Wichtigste in Kürze:
- Reicht ein Führungswechsel? Nein, das iranische Machtgefüge ist breiter aufgestellt als etwa in Syrien.
- Warum jetzt diese Eskalation? Poschardt sieht darin eine Reaktion auf die Bedrohungslage und die Niederschlagung von Protesten.
- Welche Perspektive? Ein souveräner Iran ohne religiöse Bevormundung könne geopolitisch neue Chancen eröffnen.
Zwischen geopolitischer Strategie und menschlichem Leid bleibt die zentrale Frage: Kann aus militärischem Druck ein politischer Wandel entstehen?
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 01. März 2026
