IRAN: Mullah-Regime will den Deal mit US-PrĂ€sident Trump – „Wir wollen keinen Krieg!“ I WELT LIVE
Konflikt im Nahen Osten
US-PrÀsident Trump hat Teheran mit MilitÀrschlÀgen gedroht. Er werde kein Atomwaffenprogramm im Iran tolerieren. Nun gibt es Hinweise auf mögliche Verhandlungen. Irans PrÀsident will Krieg vermeiden.
Irans PrĂ€sident Massud Peseschkian hat sich nach erneuten militĂ€rischen Drohungen von US-PrĂ€sident Donald Trump fĂŒr eine friedliche Lösung des Konflikts mit Washington ausgesprochen. In einem Telefonat mit Ăgyptens PrĂ€sidenten Abdel Fattah al-Sisi habe Peseschkian die «Notwendigkeit betont, diplomatische Prozesse einzuleiten», berichtete Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Iran habe «niemals einen Krieg angestrebt» und strebe auch jetzt keinen Krieg an, sagte Peseschkian. Die Islamische Republik sei «zutiefst davon ĂŒberzeugt, dass ein Krieg weder dem Iran noch den Vereinigten Staaten oder der Region nĂŒtzen wĂŒrde», hieĂ es.
Iran stellt sich auf Verhandlungen ein
Teheran bereitet nach Angaben des obersten Sicherheitsbeamten des Landes Verhandlungen vor. Der GeneralsekretĂ€r des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, schrieb auf X, entgegen der «kĂŒnstlich geschĂŒrten Kriegsrhetorik» der Medien wĂŒrden «strukturelle Vorbereitungen fĂŒr Verhandlungen voranschreiten». Die GesprĂ€che ĂŒber Irans Atomprogramm nĂ€hmen «trotz der verschĂ€rften Drohungen einer militĂ€rischen Konfrontation» Gestalt an, schrieb dazu die Nachrichtenagentur Irna unter Bezugnahme auf Laridschanis X-Post.
Das US-Nachrichtenportal «Axios» berichtete in diesem Zusammenhang, Laridschani habe sich am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran mit Katars MinisterprÀsidenten Mohammed bin Abdulrahman Al Thani getroffen. Al Thani versuche, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln, hieà es.
Trump erhöht Druck
Trump hatte den Druck auf Teheran mit neuen Drohungen verstĂ€rkt. Es seien weitere Kriegsschiffe Richtung Iran unterwegs – «und hoffentlich werden wir einen Deal machen», sagte Trump im WeiĂen Haus. Auf einem Flug nach Florida sagte er zu Journalisten: «Ich hoffe, sie verhandeln etwas, das akzeptabel ist.» Dabei soll es neben der Einstellung von Irans umstrittenem Atomprogramm auch um eine Begrenzung der Entwicklung ballistischer Raketen im Iran gehen.
Irans AuĂenminister Abbas Araghtschi hatte am Freitag erklĂ€rt, sein Land sei sowohl fĂŒr Verhandlungen als auch fĂŒr Krieg bereit. Verteidigungsstrategien und Raketensysteme wĂŒrden niemals Gegenstand von Verhandlungen sein. Er warnte die USA davor, dass ein militĂ€rischer Konflikt diesmal ĂŒber einen bilateralen Krieg hinausgehen könnte. Im vergangenen Juni hatte das US-MilitĂ€r im Iran – flankierend zu israelischen Angriffen – Atomanlagen bombardiert.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 01. Februar 2026
