Donald Trump sucht offenbar ein neues Exit-Narrativ im Iran-Konflikt, während sich die Lage zwischen den USA und Teheran weiter zuspitzt. Militärökonom Marcus M. Keupp analysiert, wie Trump aus einem nicht wie geplanten Krieg herausfinden will und ob Drohungen oder Verhandlungen wirklich Sinn ergeben. #Iran #Trump #Geopolitik
Keupp warnt, dass ein Regimewechsel im Iran durch die Einnahme einer Insel unrealistisch sei: Das iranische Regime sei komplex, mit starken inneren Machtstrukturen und tief verwurzelten Institutionen wie den Basidsch-Milizen. Die üblichen Vorstellungen eines schnellen politischen Wandels greiften zu kurz. Er betont zudem die geopolitische Bedeutung der Straße von Hormuz – eine Blockade dort würde nicht nur den Westen, sondern auch regionale Partner wie Oman stark treffen.
Keupps Einschätzung zeigt: Die Dynamik im Golf ist komplex, und einfache Lösungsmodelle werden der Realität nicht gerecht. Stattdessen steigt der Druck auf alle Akteure, was weitreichende wirtschaftliche wie politische Folgen haben kann.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 28. März 2026
