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US-PrĂ€sident Donald Trump steht an einem Scheideweg. Er muss entscheiden, ob die USA mit Bodentruppen im Iran eingreifen werden. Das wĂŒrde den Charakter der US-Beteiligung im Krieg, der vor vier Wochen begann, grundlegend verĂ€ndern. Der Iran wirft Trump vor, Verhandlungsbereitschaft nur zu signalisieren, aber heimlich eine Bodenoffensive vorzubereiten. FĂŒr den US-PrĂ€sidenten birgt eine Entscheidung mehrere Gefahren.
Gibt es Anzeichen fĂŒr einen Einsatz am Boden?
Es gibt unterschiedliche Signale der USA, was Spekulationen nĂ€hrt. Einerseits spricht die US-Regierung viel ĂŒber Diplomatie. Trump verschob mit Verweis auf gute GesprĂ€che sein Ultimatum an den Iran, das Teheran zur Ăffnung der fĂŒr den Ăltransport wichtigen StraĂe von Hormus zwingen soll. Die neueste Frist lĂ€uft deutscher Zeit am 7. April um 2.00 Uhr nachts ab. Die Ăl- und Gaspreise sind seit Kriegsbeginn am 28. Februar nach oben geschossen.
Andererseits schicken die USA weitere Soldaten in den Nahen Osten. Beobachtern zufolge könnte das auch eine DrohgebÀrde der US-Regierung sein, um in den GesprÀchen den Druck aufrechtzuerhalten.
Nach frĂŒheren Angaben befanden sich bereits mehr als 50.000 Soldaten in der Region. Das amphibische Angriffsschiff «USS Tripoli» erreichte am Freitag nach Angaben des fĂŒr den Nahen Osten zustĂ€ndigen US-Regionalkommandos Centcom dessen Einsatzgebiet. Es dient als Flaggschiff einer kombinierten Seestreitkraft mit etwa 3.500 EinsatzkrĂ€ften. Es wĂ€ren Angriffe per Luft, See und Land möglich.
Zudem gab es in der vergangenen Woche US-Medienberichte, wonach das Pentagon eine Verlegung von Soldaten der 82. Luftlandedivision planen soll. Die US-SpezialkrĂ€fte sind darauf trainiert, aus der Luft mit Fallschirmen einzugreifen. Wie konkret die mutmaĂlichen PlĂ€ne sind, blieb unklar.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 30. MĂ€rz 2026
