In der Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs und der damit einhergehenden Energiekrise richten sich die Blicke am Samstag erneut auf Pakistans Hauptstadt Islamabad. Nach der Ankunft des iranischen AuĂenministers Abbas Araghtschi am Freitagabend wollen am Samstag die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu neuen Verhandlungen ĂŒber ein mögliches Ende des Iran-Kriegs dorthin fliegen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kĂŒndigte derweil die Verlegung von Marine-Einheiten fĂŒr einen möglichen Sicherungseinsatz in der StraĂe von Hormus an.
Irans Chef-Diplomat Araghtschi werde mit ranghohen Vertretern Pakistans zusammentreffen, „um die jĂŒngsten regionalen Entwicklungen sowie die laufenden BemĂŒhungen um Frieden und StabilitĂ€t in der Region zu besprechen“, erklĂ€rte das pakistanische AuĂenministerium nach dessen Ankunft am Freitagabend. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, Araghtschi habe keine PlĂ€ne fĂŒr GesprĂ€che mit US-Vertretern. Aus Pakistan will Irans Chef-Diplomat laut einem iranischen Sprecher in den Oman und Russland weiterreisen.
Laut dem offiziellen Kanal des iranischen AuĂenministers im Onlinedienst Telegram telefonierte Araghtschi im Vorfeld seines Besuchs in Pakistans mit dem dortigen einflussreichen MilitĂ€rchef Asim Munir und AuĂenminister Ishaq Dar.
Pakistan vermittelt im Iran-Krieg und hatte vor rund zwei Wochen bereits GesprĂ€che ĂŒber eine Beendigung des Konflikts zwischen Vertretern Irans und der USA ausgerichtet, die jedoch ohne Ergebnis blieben.
Am Freitag gab die Sprecherin des WeiĂen Hauses, Karoline Leavitt, bekannt, dass der US-Gesandte Witkoff sowie der Schwiegersohn von US-PrĂ€sident Donald Trump, Kushner, am Samstag zu erneuten GesprĂ€chen mit iranischen UnterhĂ€ndlern nach Pakistan flögen. Die Iraner hĂ€tten sich nach einem Aufruf des US-PrĂ€sidenten „an uns gewandt und um dieses persönliche GesprĂ€ch gebeten“, sagte Leavitt auf Fox News.
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Text/Foto: Welt Nachrichtensender am 25. April 2026
