Im Bundesrat beschlossen: Den Führerschein gibt es bald auch digital

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Die Bundesregierung will mit digitalem Führerschein und smarter Parkraumbewirtschaftung den Alltag von Bürgerinnen und Bürgern erleichtern. Zudem ist vorgesehen, den Handel mit Punkten für Verkehrsverstöße zu verbieten.

Die Bundesregierung will Bürokratie massiv abbauen und Bürgerinnen, Bürger, Verwaltung und Wirtschaft deutlich entlasten. Die Digitalisierung von Fahrzeugdokumenten und eine smarte Parkraumbewirtschaftung sind Teil einer Reihe von Maßnahmen, die den Alltag von Bürgerinnen und Bürgern spürbar erleichtern sollen.

Digitaler Führerschein geplant

Künftig sollen Fahrzeugdokumente, wie der Führerschein, bequem auf dem Smartphone mitgeführt werden können. Dafür hat die Bundesregierung die Grundlagen geschaffen. Dies erleichtert künftig beispielsweise die Nutzung von Mobilitätsangeboten, wie etwa Carsharing. Ziel ist laut Bundesverkehrsministerium, den nationalen digitalen Führerschein bis Ende 2026 zur Verfügung zu stellen.

Der digitale Führerschein ergänzt den klassischen Führerschein – dieser bleibt weiterhin gültig. Er ist ein Projekt der Modernisierungsagenda Bund, um den Alltag von Bürgerinnen und Bürgern zu erleichtern. 

Parkraumbewirtschaftung wird digitalisiert

Die Parkraumbewirtschaftung soll zudem digitalisiert werden. Mit dieser Maßnahme setzt die Bundesregierung um, was in anderen europäischen Ländern bereits gängige Praxis ist. Die Kommunen erhalten damit auch mehr Spielräume für Lösungen beim Parkraummanagement, da sie durch Digitalisierung mehr Daten über Auslastung, Parkdauer und Nutzerverhalten erhalten können.

Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das künftig: kein Ticketziehen mehr, da beispielsweise Kennzeichenscanner Parkvorgänge automatisch erfassen können. Die Bezahlung kann bequem per App oder QR-Code erfolgen.

Handel mit Punkten für Verkehrsverstöße verboten

Die Bundesregierung will zudem die Straßenverkehrssicherheit erhöhen: Sie hat deshalb beschlossen, dass der sogenannte Handel mit Punkten für Verkehrsverstöße verboten werden soll. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 30.000 Euro rechnen. 

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Quelle: Bundesregierung am 08. Mai 2026

Symbolfoto/Canva